Besucherzaehler

Besucherzaehler

Sonntag, 28. August 2016

Vegan Soul Food Sunday in Trier

15. - 18. September 2016 Tierbefreiungskongress

Samstag, 08. Oktober 2016 Demo für Tierrechte Düsseldorf

Paula ist wieder da!

Paula, die kleine Großstadttaube

der beliebte Comic "zum Nachdenken" für groß und klein (in 4 Farben)

Skript zum Vortrag

 

„Geschlechterbedingte Ungleichheit und der Versuch, fair miteinander umzugehen“

 

der am 13.03.2016 beim Veganbrunch Saarbrücken gehalten wurde

Hunde wohnungsloser Menschen

wenn der Hund der einzig verlässliche Partner ist

 

Total Liberation Interview 3

– TVG Saar e.V.

 

 

Wir suchen immer mal wieder vegane, aktive

Helfer*innen für den Lebenshof. Bei Interesse einfach melden.


Unterstützung und Solidarität für die mutigen Besetzer*innen des Hambacher Forsts

03. Mai 2015 Hambacher Forst
03. Mai 2015 Hambacher Forst

Provokation und übelster "roll back" im saarl. "Tierschutz"

Protestaufruf vor Zoo Neunkirchen 18. Juni 2015

 

nazis und Tierrechte

Transkript des Referats von Colin Goldner
Transkript des Referats von Colin Goldner
Nazis und Tierrechte Broschüre.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.3 MB
36-seitige Broschüre zum Referat
36-seitige Broschüre zum Referat

 

Buchtipp:

Deutsche Erstausgabe 2014
Deutsche Erstausgabe 2014

in eigener Sache

 

Strafanzeige durch "Tierschützer"

 

Sämtliche Vorwürfe gegen Tierversuchsgegner waren frei erfunden

 

 

 

 

Flyer

 

Geschäftsbericht 2013/2014

chronologisch in absteigender Reihenfolge

 

[Weitere Infos zu den im Folgenden in der Kurzfassung aufgeführten Aktionen finden sich wie immer auf unserer HP: www.tvg-saar.de unter den Rubriken „Archiv“, „Lebenshof“ (Archiv) sowie „Vegan-Brunch“ (Archiv)]

 

 

Für eine bessere Übersicht sind die Projekte "Lebenshof" sowie "Medizinische Betreuung von Hunden Heimatloser" getrennt aufgeführt.

 

In diesen Jahresberichten können nicht die gemeinsamen vielfach ungeheuer hohen zeit- und materialaufwendigen Arbeiten und Vorarbeiten - wie Recherchen, schriftliche und mündliche Beratungen, Gespräche mit Politikern, Vorbereitungen der Themenbrunchs, bauliche Zusatzarbeiten auf dem Lebenshof, Pflege der HP, Entwicklung und Druck von Broschüren, Flyern, Umfragen, Handzetteln, Formularen etc., Öffentlichkeitsarbeit allgemein, nichtarchivierte Beteiligung an Demonstrationen etc. einzeln aufgezählt werden – sie werden aber der Vollständigkeit halber erwähnt.

 

Öffentlichkeitsarbeit

 

16.08.2014 Protestaktion gegen das Schlachten in Wittlich und überall

Auch dieses Jahr protestierten wir wieder mit rund 30 Aktivisten Mitten im Zentrum der "Säubrennerkirmes" in Wittlich am Alten Bahnhof gegen das Schlachten von Tieren in Wittlich und überall. Allein für diese traditionelle "Säubrennerkirmes" werden Jahr für Jahr unzählige Schweine ermordet. Zitat: "...so wird jedem Besucher klar, wieso die Schweine in Wittlich noch heute für diese Untat im Mittelalter büßen müssen!"

Wittlich heißt SIMON-FLEISCH. Das Schlachten, Simonfleisch und deren Geld regiert die Menschen in Wittlich. Mit unserem antispeziesistischen, herrschaftskritischen Protest wirken wir dieser tödlichen Lethargie entgegen. Zum Abschluss blockierten einige Aktivisten den Schlachthof und hinderten einen Todestransporter am Wegfahren.

 

02.08.2014 Interview durch eine Dipl. Sozialpädagogin / zert. Ernährungs- und Diätberaterin mit 8 Aktivisten unseres Vereins über unsere Beweggründe, unseren Alltag, die umfangreichen Vereinstätigkeiten, unsere Zielsetzung sowie über unsere Einschätzung der veganen Bewegung. Die Pädagogin hat sich auf eine Reise durch Deutschland gemacht und will ein Buch zum Thema schreiben, in dem das Interview mit uns erwähnt wird. 

 

22. und 23. Juli 2014 Proteste gegen Zirkus Knie in Zweibrücken

Zirkus Charles Knie gastierte mit Kängurus, Elefanten, Seelöwen und vielen weiteren Tieren in Zweibrücken auf dem Festplatz an der Rennwiese. Wir konnten – auch mit Unterstützung von Bürgern aus dem Zweibrücker Umfeld - ein klares Zeichen gegen Zirkusse mit Tieren und die generelle Ausbeutung von Tieren setzen. Artgerecht ist nur die Freiheit - für eine befreite Gesellschaft!

 

Mitte Juli 2014 erreichte uns ein Hilferuf eines Zeugen wegen stark vernachlässigten Shetlandponys

Im Verlauf umfangreicher Eigenrecherchen stellte sich heraus, dass der Besitzer  - ein Messi und Hoarder seit den neunziger Jahren ein äußerst begründetes generelles Tierhalteverbot hat, den Besitz seiner unzähligen "Tiere" jeweils aber auf andere überträgt und die Amtsveterinäre - weitere verantwortliche Behörden dem "Spiel" -   letztendlich tatenlos zuschauen, obwohl im Laufe der langen Jahre zahlreichste Anzeigen und Beschwerden bei unterschiedlichen Adressaten wegen übelster "Haltung" und zahlreicher Todesfälle eingingen.

Wie wir in anderen Fällen schon eindeutig nachgewiesen haben,  ein weiterer Beweis dafür, dass juristischer "Tierschutz" bei den entsprechenden Behörden und dem vorgesetzten Ministerium ein Fremdwort ist. Eine äußerst notwendige Beschlagnahmung ist noch nicht einmal ansatzweise in Sicht, die Pressesprecherin des Umweltministeriums wiegelt ab, verharmlost professionell im Auftrag von Unfähigkeits- und Unwilligkeitsperfektionisten obwohl zum Thema Untätigkeit von Amtsveterinären ein für sie peinliches Urteil des Verwaltungsgerichts Saarlouis vorliegt.

Wir hoffen nun auf einen RTL-Beitrag, der diesen Sumpf klar herausschält, offener macht.

 

08. Juni 2014 Vegan-Street-Day Stuttgart

Zum fünften Mal fand der Vegan Street Day, das größte vegane Straßenfest Deutschlands, in Stuttgart statt. Auch 2014 wurden wieder eine Vielzahl von Info-, Verkaufs- und Essensständen sowie themenbezogenen Vorträge und tolle Live-Musik angeboten.

Dieses Jahr waren wir mit 2 Ständen vertreten, einem Infostand über uns und unsere Zielsetzung und einem veganen Essensstand. Trotz der hohen Temperaturen gab es einen Riesenandrang an allen Info- und Essensständen. Unser veganes Essensangebot war zum Schluss nahezu restlos ausverkauft, die letzten Portionen gaben wir gegen freiwillige Spenden und auch kostenlos raus. Besonders gefreut hat uns, dass sämtliche Flyer und Veganbroschüren von den Besuchern mitgenommen wurden, es ist ein hoffnungsvolles Zeichen!

 

18. Mai 2014 - Vegan-Brunch in St. Ingbert-Rohrbach

Dieser Brunch hat alle vorangegangenen besuchermäßig nochmals getoppt, schätzungsweise 270 Gäste haben uns besucht. Referent war diesmal Patrick Schönfeld, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, bekannt auch als "Der Artgenosse".

"Der Artgenosse" kontert in charmant-ironischer Logik auf die gängigen Vorurteile gegen die vegane Lebensweise.

 

10. Mai 2014 Gegendemo zum Naziaufmarsch in Völklingen

Einige Aktivisten unserer Organisation trafen sich auf der angemeldeten Protestveranstaltung der Anitfa Saar am Wehrdener Platz in Völklingen. Ein buntes Gemisch aus IGMlern, Linke, SPD, Grünen, Naturfreunden stellte sich den Nazis entgegen.

 

05.05.2014 Stopp TTIP - Raus aus der Freihandelsfalle in Saarlouis

Die Attac-KulTour machte Station auf dem kleinen Markt in Saarlouis. Im Rahmen dieser musikalischen Veranstaltung klärte Attac mit unserer Unterstützung die BürgerInnen über das monströse (Un-)Werk des Freihandelsabkommens zwischen EU-USA (TTIP) auf.

Während der Veranstaltung gab es von uns vegane Snacks und Getränke gegen Spende sowie Infos über Tierrechte, Tierbefreiung und Veganismus.

 

17.04.2014 Gegenprotest anlässlich einer NPD-Wahlkampfveranstaltung in Saarbrücken

http://antifa-saar.org/category/nazis/

In der Saarbrücker Innenstadt fand eine unangemeldete antifaschistische Spontandemonstration mit über 100 Teilnehmer_innen statt. Die Spontandemonstration richtete sich gegen eine Wahlkampfveranstaltung der saarländischen NPD, welche mit dem Antisemiten und Nationalsozialisten Karl Richter als Redner warb.

Richter, der für die rassistische „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ im Münchner Stadtrat sitzt und stellvertretender Parteivorsitzender der Bundes NPD ist, bewegt sich bereits seit Jahrzehnten in der extremen Rechten. Neben einigen Posten als Chefredakteur bei faschistischen und nationalsozialistischen Zeitungen gründete er gemeinsam mit „Kameraden“ die „Deutsche Liga für Volk und Heimat“. 2008 zeigte er während seiner Vereidigung für den Stadtrat den Hitlergruß. Deshalb wurde er zu einer Geldstrafe von 2800€ verurteilt.

Die NPD Saar muss, im Gegen­satz zu den Teilnehmer_innen der antifaschistischen Demonstration, von einer weit­eren Schlappe an diesem Tag sprechen. Zwar hielt sie den Veranstaltungsort erfolgreich geheim, sodass die Antifaschist_innen die Veranstaltung nicht direkt stören konnten, hatten dafür aber auch keine Möglichkeit neue Wähler_innen anzusprechen.

Bei einer „großen Wahlkampfveranstaltung“ die Öffentlichkeit auszuschließen und in einem kleinen ausgewählten Kreis zu sitzen, aus Angst antifaschistischen Protesten, zeigt deutlich, wie sehr antifaschistische Interventionen in den letzten Monaten die Nazis im Saarland in die Enge getrieben haben.

 

12.04.2014 Frankfurt Pelzfrei - Demo für Tierrechte

Auch dieses Jahr beteiligten wir uns wieder mit einem Info- und veganen Essensstand an dieser Tierrechts-/Tierbefreiungsdemonstration, die mit zu den größten in Deutschland zählt. Wir begrüßen es sehr, dass die Organisator_innen eine saarländische Tierschutzgruppe wegen antiemanzipatorischen Äußerungen und Gewaltandrohung für die Zukunft ausgeschlossen hat.

 

08.03.2014 Cattenom non merci – Demo gegen das Kernkraftwerk Cattenom in Perl

Gemeinsam mit rund 100 Demonstranten haben wir für 11 Millionen potenzielle SUPERGAU betroffene an der Mahnwache in Perl teilgenommen.

 

19.02.2014 - aktuell Bauernhofrecherche in Homburg-Beeden

Nach einem Zeugenbericht war das Rechercheteam unserer Organisation am 19.02.2014 mit Unterstützung des Saarländischen Rundfunks plangemäß   zur Nachkontrolle bei einem am Wochenende angezeigten und vom Veterinäramt  „kontrollierten“ Bauern [Nebenerwerbslandwirt] in Homburg-Beeden. Uns erwarteten grauenhafte Zustände: Schätzungsweise je 15 Kühe mit ca. 2-3 Kälbern, standen  in zwei dunklen versumpften Verschlägen mit je einer ungefähren Größe von 5 x 8 Metern eingepfercht. Ebenso vegetieren Hühner und Schweine  in der Regel auf diesem  unsagbar traurigen „Gelände“.

Auszug aus dem Zeugenbericht:

„Die Hunde im Katastrophen-Zustand, da läuft der Eiter aus den Ohren, die Schweine liegen halbtot da, krank, offene Wunden, kein Futter und kein Wasser. Er kommt nur abends und füttert dann etwas und gibt Wasser.“

Wie wir im Nachhinein erfuhren, bekam der Bauer „Auflagen“ durch das Veterinäramt und hat einen Teil seiner Tiere verkauft, die kranken Hunde sind „verschwunden“ aber der Bauer hat sich schon wieder neue Hunde angeschafft und hält sie im Zwinger eingesperrt. Wir bleiben dran.

Details nachzulesen auf der HP-Startseite – der SR, Aktueller Bericht, Scharf Links und „die BILD“ berichteten. Der SR war mit vor Ort, ein weiteres Interview folgt am 05. März 2014.

 

14.02.14 Novellierung des Jagdgesetzes rund 1700 Jäger protestierten lautstark in der Saarbrücker Innenstadt gegen die Novellierung des Jagdgesetzes 

(Auszug aus unserer Stellungnahme an Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz):

„Als abolitionistische Tierrechtsorganisation, die aus ethischen Gründen gegen jegliche Tötung von Mitlebewesen ist, lehnen wir die erbetene Beteiligung an einem Gesetzgebungsverfahren zum 14. 2. 2014 ab, das letztendlich weiterhin das Ziel hat, in Wald, Feld und Flur,  per "Masterplan" Massenhinrichtungen, Selektionen einzelner Arten, Vernichtung von Beutekonkurrenten einer gesellschaftlichen Minderheit etc.,  mit zu legitimieren.

Es kann  und wird -  wie nach Verlautbarungen zu vernehmen - keine gemeinsame Verständigungslinie  mit  sog.  „Tierschutz“organisationen  geben, die Jagdgesetze im Prinzip auch durch Unterbreitung von „Verbesserungsvorschlägen“  einzelner Tötungspraktiken anerkennen. Wir lehnen dieses Vernichtungsinstrumentarium einer moralisch abzulehnenden Gesellschaftsschicht  grundsätzlich ab, fordern die Abschaffung dieses Gesetzes per se.“

 

26.01.2014 Vegan-Brunch in Saarbrücken

 in Saarbrücken mit Referat zum Thema: "Sag nein zu Milch" von Dr. Bettina Rehberg – dieser Brunch überschritt besuchermäßig alle bisherigen, wir schätzen die Zahl der Gäste auf über 250. Das Theater war hoffnungslos überfüllt sodass wir intensiv nach einer größeren Brunchlokalität (mit Küche und Rednerbühne) suchen, damit das Raumangebot in Zukunft für rund 200 bis max. 250 Gäste ausreichend ist. Für (bezahlbare) Tipps sind wir nach wie vor dankbar.

 

18.01.14 Wiesbaden Pelzfrei – Total Liberation Demo

2014 hatte die Tierrechtsdemo "Wiesbaden Pelzfrei" einen Total-Liberation-Fokus. Die Proteste richteten sich gegen die Ausbeutung und Ausnutzung von allen Tieren — sowohl nichtmenschlicher als auch menschlicher. Die Redebeiträge, Infostände und Protestziele kritisierten klar die verschiedenen Ausbeutungsformen in unserer Gesellschaft. Wir unterstützten diese Aktion mit Info- und veganem Essensstand sowie mit der Beteiligung am Demozug durch die Wiesbadener Innenstadt.

 

12.01.2014 in Neunkirchen/Saar - skandalöse Schweinevermehrung aufgedeckt

Aktivisten unseres Rechercheteams machten in Neunkirchen eine grausige Entdeckung. Mehrere tote Ferkel, eins davon halb aufgefressen sowie ein hochschwangeres Tier, das vor Schmerzen stöhnte lagen auf dem steinigen Gelände. Dieser Vermehrer war uns schon länger bekannt und ist auch den Behörden seit langer Zeit 'ein Dorn im Auge'. Wir erstatteten Anzeige sowie Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Polizei, die trotz akutem Notfall nicht bereit war, einen Veterinärmediziner einzuschalten, wozu sie verpflichtet gewesen wäre. Wir riefen auf eigene Kosten einen Tierarzt, der ein hochschwangeres Tier versorgte und sich ein Bild von der Lage machen konnte.

 

05.01.2014 und 20.12.2013 Proteste gegen den Saarbrücker "Weihnachtszirkus" (Zirkus Alberti)

Mit 20-25 Teilnehmern protestierten wir gegen die Zurschaustellung und Ausbeutung sgn Zirkustiere durch Zirkus Alberti auf den Saarbrücker Saarterrassen. Unsere Megaphonreden waren auch für alle Besucher auf der gegenüberliegenden Straßenseite bis auf den Parkplatz und an die Zirkuskasse sehr gut zu hören. Einige Besucher konnten dazu bewegt werden, den Zirkus nicht zu besuchen.

 

10.11.2013 Vegan-Brunch im Theater „Blauer Hirsch“ in Saarbrücken

mit Referat zum Thema: „Die Internationale Tierrechtsbewegung“ – Referent: Heiko Weber

 

26.10.2013 Trauer-/Sargaktion im Globus, vor KFC + McD. In Saarbrücken

Obwohl diese "Gutwetter"-Aktionsform" ohne Zelt, Infotische, etc. - durchaus anstrengend - über einige Zeit auch "Längen" haben kann - erweist sie sich in vielen Fällen doch als positiver gegenüber statischer Info-Aktionen. Die Hemmschwelle von Bürgern für ein Gespräch wird interessanterweise stark gesenkt - das mag unter anderem auch daran liegen, dass der "Themenanbieter" sich nicht unbedingt hinter Tischen und Zelt "verbirgt" - sondern das evtl. gesuchte Gespräch ohne Barrieren auf Augenhöhe stattfinden kann.

 

Mitte November 2013 – unsere neuentwickelte Vegan-Broschüre ging in Druck (Auflage 2.500) und erfreute sich reger Nachfrage. Wir verschickten sie gegen Portoerstattung auf Anfrage an viele Tierrechts- und Tierbefreiungsorganisationen sowie an aktive Privatpersonen. Für Herbst 2014 ist eine leicht verbesserte Neuauflage in höherer Stückzahl geplant.

 

19.10.2013 Saarbrücken - Spontane Trauer-/ Sargaktion vor Fleisch- und Fischläden in Saarbrücken

Eine knapp 6 Stunden-Performance in den Saarbrücker Einkaufsmeilen - Versuche des Wegschauens, des Ignorierens - einige fühlten sich "provoziert" - was letztendlich u. a. auch Absicht war - ein Platzverweis in der Passage durch/über den Hausherrn Schneppendahl - nach dem sich beide Metzgereien beschwerten -  aber überwiegend tolle Gespräche/Diskussionen - wir wiederholen diese Aktion sicherlich.

 

29.09.2013 Vegan-Brunch im Theater „Blauer Hirsch“ in Saarbrücken

mit Referat des österreichischen Tierbefreiungsaktivisten und Künstlers Chris Moser zum Thema „Die Kunst, Widerstand zu leisten“ mit rund 250 Gästen. Chris Moser ist einer der Tierrechtsaktivisten, die  im Zuge des §278a StGB (Verdacht einer „kriminellen Organisation“) im Jahr 2008 für Monate unschuldig im Gefängnis saß. Das Interesse an seinen beiden Büchern, die auch seine Gefangenschaft thematisieren, war so enorm, dass die bestellten und während dem Brunch angebotenen Bücher nicht ausreichten.

 

17.08.2013 - Protest- und Soliaktion "Säubrennerkirmes" Wittlich

Über 40 Tierrechtler protestierten direkt vor den Beteiligten des "Säubrennerzuges" mitten im Kirmesgeschehen 10 Stunden um das Bistro „Alter Bahnhof“ gegen das am gleichen Tag stattfindende Schlachtfest "Säubrennerkirmes" und den Wittlicher Schlachthof, hinter dessen Mauern täglich rund 2.500 Tiere für "Nahrungszwecke" ermordet werden. Trotz (bzw. wegen) Frontalkurs eine durch und durch gelungene Aktion mit extrem vielen konstruktiven Gesprächen und durchweg positiver Resonanz seitens der Kirmesbesucher.

Nach der Protestaktion brachten einige Aktivisten weiße Rosen als Zeichen ihrer Trauer mit den dort ermordeten Tieren zum Schlachthof. Mit dieser Protestaktion zeigten wir gleichzeitig unsere Solidarität mit der Wirtin des „Alten Bahnhofs“, die in Wittlich aufgrund ihres bemerkenswerten Widerstandes und ihres Mutes starker Repression ausgesetzt ist. Ihr Bistro wird gemieden, die Sparkasse hat den Kredit gekündigt, die Wirtin steht vor dem Nichts! DENNOCH: Das Morden geht auch in Wittlich weiter, die Zahl unschuldiger Todesopfer für alle, die wider besseren Wissens aus egoistischer Bequemlichkeit immer noch nicht vegan leben, steigt kontinuierlich! Wir kämpfen weiter mit allen Mitteln gegen die völlig destruktive Ignoranz an, in Wittlich und überall!

 

 

Geschäftsbericht Projekt Lebenshof – ebenfalls in chronologisch absteigender Reihenfolge

 

Für diesen Bericht gilt das gleiche wie für den Geschäftsbericht zur Öffentlichkeitsarbeit. Auch hier ist es nicht möglich alle Arbeiten wie regelmäßige Beschaffungen von Futter, Stroh, Heu u.v.m. sowie die regelmäßige Versorgung und Pflege aller Tiere (Schafschur, Klauenschnitt, Impfungen, Entwurmungen, Tierarztbesuche, Taubenbäder, Ei-Austausch etc.), der Ställe (2-3 mal jährlich ausmisten), des Katzenhauses und der Taubenvoliere, Pflege der Wasser- und Futternäpfe, des Geländes (Laub und Müll entfernen, Gras säen etc.) sowie der Zufahrt (sensen/mähen) im Einzelnen aufzuführen. Ganz zu schweigen von unregelmäßig anfallenden Arbeiten, die spontan erledigt werden müssen. Für die umfangreichen Arbeiten für den /bzw. auf dem Lebenshof kann oft kein genaues Datum sondern nur ein Zeitrahmen, in dem die Arbeiten ausgeführt wurden, genannt werden.

 

Ab September 2014 beginnt der Bau einer Naturvoliere zur Erweiterung der bestehenden Taubenvoliere auf dem Lebenshof. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 5.200,00 €.

Ebenso ist für diesen Herbst ein weiteres Schweinegehege auf der von uns nutzbaren Nachbarweide geplant, um „Ferdi“, ein in Not geratener Minischweinborg, ein sicheres Zuhause zu geben.

 

Im November 2013 wurde rechtzeitig vor Winterbeginn der isolierte Schlafplatz im bereits vorhandenen Gehegestall (ehem. Ziegenstall) für die beiden Minischweine Erna und Rudi fertiggestellt.

 

Im Herbst 2013 erhielten wir die gute Nachricht, dass unser Weidenachbar das „Schiffler-Grundstück“ gekauft hat und wir die Erlaubnis haben, das obere Teil der Weide für die Tiere zu nutzen.

 

Im Frühjahr/Sommer 2013 wurden viele Verbesserungen an der Taubenvoliere und den Ställen für die Ziegen und Schafe durch das handwerklich sehr begabte und engagierte Lebenshofteam vorgenommen. So konnten wir am 12.07.2013 ein weiteres Schaf namens Lotte zur bereits bestehenden Herde aufnehmen. Lotte entging so der sicheren Schlachtung und fühlt sich auf unserem Hof gemeinsam mit den anderen Tieren ausgesprochen wohl.

 

Von Vereinsmitgliedern erhielt unser Lebenshof 2013 einige sehr großzügige Materialspenden:

 

  •        neuer Stromgenerator
  •         gut erhaltener, regenfester Bauwagen zur Stroh- und Heulagerung
  •         Leiter

Zusätzlich wurden 2013 angeschafft:

  •     Waschbetonplatten zur Klauenpflege
  •     Katzenfalle für zukünftige Kastrationen der frei lebenden Katzen (letzte Kastration erfolgte im      August 2014)

 

Ebenfalls im Zuge der Umbauarbeiten wurde ein Notfallgehege für Schweine errichtet, da die Anfragen zur sicheren Unterbringung in Not geratener Schweine nicht abreißen. Dadurch konnten  schon am 30.08.2013 die beiden Minischweine Erna und Rudi total entspannt bei uns einziehen. Die beiden wurden vor einigen Wochen vom Veterinäramt beschlagnahmt, da sich der  verantwortungslose 'Besitzer' nicht um sie kümmerte. Sie mussten in einem winzigen, verdreckten Betonstall ihr Dasein fristen, waren völlig unterernährt und hatten viel zu lange Klauen.

 

Ein paar Neubauten wurden im Laufe des Sommer 2013 errichtet:

Volierendach, Vordach Ziegenstall, Quarantänekiste, Wetterhahn, Nistkästen, Katzenhaus-Deko

 

Wie jedes Frühjahr, wurden am 04. Mai 2014 sämtliche Schaf- und Ziegenställe ausgemistet und neu eingestreut sowie die Taubenvoliere grundgereinigt.

 

 

Leider mussten wir in den vergangenen Monaten von einigen Tieren Abschied nehmen:

Ziege Ludwig

Schaf Franzi

Ziege Mona

Kater Simba

sowie einige Jungkatzen und einige wenige Tauben

 

 

Geschäftsbericht Projekt „Medizinische Grundversorgung von Hunden Heimatloser“

 

Das Projekt existiert seit 2000 und finanziert sich ausschließlich durch Spenden.  Mit dem Projekt sollen Hunde von Menschen, die auf der Straße leben bzw. gelebt haben medizinisch versorgt werden. Die  Hunde sind für ihre Besitzer oftmals der einzige stabile Gefährte in ihrem Leben und haben daher für sie eine enorme Bedeutung.

 

Da die Hundehalter von Hartz-IV leben und von öffentlicher Hand  keinen Zuschuss zu Futter und Tierarztkosten erhalten, sind sie auf die Unterstützung durch unser Projekt angewiesen. Werden die Hunde ernsthaft krank oder sind verletzt, können die betreffenden Hundehalter einen sogenannten Berechtigungsschein erhalten, den sie bei ihrem Tierarzt vorlegen. Dieser stellt dann eine Rechnung aus, die  über das Projekt beglichen wird.  Aus Wettbewerbsgründen dürfen die Tierärzte keine ermäßigten Rechnungen stellen, sie müssen sich dagegen an die Gebührenordnung halten. 

Es ist nicht selten, dass für einzelne Behandlungen mehrere Hundert Euro gezahlt werden müssen, vor allem, wenn Operationen anstehen oder bestimmte diagnostische Verfahren wie Röntgen, Ultraschall- und Blutuntersuchungen erforderlich sind. Daher werden laufend Spenden benötigt, um das Projekt aufrecht zu erhalten. Unterstützung bekommen die Hundehalter nur für die Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen. Impfung und Entwurmung müssen die Hundehalter selbst tragen. Hier beispielhaft eine kleine Übersicht über die verschiedenen Erkrankungen und Verletzungen, die im Rahmen des Projektes behandelt wurden:

 

 

-          Koprostase durch Holz

-          Radialislähmung

-          Gelenkerkrankungen

-          Allergien und Milben

-          Eitrige Cystitis, Pyelonephritis

-          Enteritis

-          Otitis

-          Vergiftungen

-          Verletzung nach Autounfall

-          Gastritis, Eosophagitis

 

 

Obwohl das Projekt schon seit so vielen Jahren existiert, ist seine Fortführung nicht selbstverständlich und es stand schon mehr als einmal auf der Kippe, da die Nachfrage nach den Berechtigungsscheinen nach wie vor sehr hoch ist, aber nicht genügend Spenden eingehen um immer umgehend medizinische Notfallversorgung gewährleisten zu können. Wenn man Mitlebewesen helfen möchte, kann man sich vorstellen wie schwer es fällt, wenn man notgedrungen die Hilfe ablehnen müsste weil die Mittel für die lebensnotwendigsten Behandlungen fehlen, in diese Situation wollen wir ungern kommen .

 

 

 

Bei folgenden (vorläufigen) Aktionen sind wir auf Dein / Ihr aktives Mitwirken angewiesen:

 

Freitag, 05. September 2014 Interviewanfrage an ein engagiertes Vereinsmitglied von „FORUM-DAS WOCHENMAGAZIN“ (Agentur für Verlagswesen, Werbung, Marketing und PR GmbH) zum Titelthema über Veganer_innen. Das Interview dreht sich um Fragen nach den Beweggründen sowie dem Alltag (in Text und Fotos) von vegan lebenden Menschen. Das Magazin will auch einen unserer kommenden Veganbrunches besuchen und unsere Brunchtermine ankündigen.

 

Sonntag, 21. September 2014 - Nauwieser Straße 19 in 66111 Saarbrücken ab 17:00 Uhr

Wir stellen vor: „Die ungeschminkte Wahrheit über Mensch-Tier-Verhältnisse“ mit Musik und Texten von Tobias Hainer und Ausstellung der Original-Grafiken von Chris Moser

Vor und während der Buchvorstellung gibt es von uns veganes Fingerfood sowie Getränke.

 

Sonntag, 26. Oktober 2014 Veganbrunch - Bürgerhaus Rockershausen, Provinzialstraße 32 in        66126 Saarbrücken mit Referat von Colin Goldner zum Thema „Nazis unterwandern die Tierrechtsbewegung“

 


 

 

August 2014

Menschen für Tierrechte – Tierversuchsgegner Saar e. V.